Franz Josef Voll  & Thomasfranz
Bücher spannender wie jeder Film 

 

Ich heiße, Franz Voll, bin am 12.05.1955 geboren, und im Ruhrgebiet aufgewachsen, und lebe seit längerem auf der Sonneninsel Usedom. Seit 2006 schreibe ich Bücher. Waren es zunächst nur Sachbücher, so kamen mit der Zeit auch andere Genres dazu. Seit 2018 schreibe ich mit meinem Freund Dr. Thomas Schulz  Kriminalromane, die so gut ankamen, dass wir nach einem Drehbuch gefragt wurden. Also haben wir begonnen Drehbücher zu schreiben. Wo uns diese Reise hinträgt wissen wir noch nicht, aber spannend ist es allemal.  


Ist es schwer ein Buch zu schreiben?

Ich werde oft gefragt, ob es schwer ist ein Buch zu schreiben, meine Antwort darauf ist immer, ja, und nein, wer eine gute Geschichte im Kopf hat, sollte sie niederschreiben. Eine gute Geschichte zeichnet sich dadurch aus, dass man sie ohne abzusetzen von a bis z schreiben kann. Das es ärgerlich ist, wenn man nicht mehr sitzen kann, und einem vom Schreiben die Schultern weh tun, man aber trotzdem nicht aufhören kann, weil die Geschichte zu Ende erzählt werden will. Dennoch sollten einige Regeln beachtet werden. Heute schreibt jeder der irgendwie in der Öffentlichkeit steht ein Buch, trotzdem würden sich diese Personen nie als Schriftsteller bezeichnen, dafür fehlen ihnen nämlich die Voraussetzungen. Ich vergleiche Bücher schreiben gerne mit Fliesen legen. Jeder kann Fliesen legen, wird behauptet, und dennoch ist es optisch ein Unterschied, ob es ein Laie, oder ein Fachmann gemacht hat. So ist das beim Schreiben auch, der Schriftsteller ist immer ein wenig einfallsreicher, hat bessere Wendungen, und das Gesamtwerk ist flüssiger.  

Sollte man die vielen Hilfen in Anspruch nehmen, die angeboten werden, um ein Buch zu schreiben? Auch hier ist meine Antwort, ja, und nein. Sie brauchen kein Schreibprogramm, keine Namenslisten, keinen Zeitstrahl, wenn Sie ein kreativer Mensch sind, der die Geschichte vor Augen hat, der sie lebt. Wenn Sie allerdings nicht ohne dass Sie es sich aufschreiben wissen, was sie vor 20 Seiten geschrieben haben, dann ist die Geschichte an der Sie arbeiten, nicht authentisch, und sie wird niemals gut werden. Wenn das sich so anfühlt, dann ja, dann brauchen Sie die Hilfen, denn sonst verzetteln Sie sich.   

Kann man mit dem Schreiben von Büchern Geld verdienen? Die wenigsten Buchautoren verdienen mit ihren Büchern so viel Geld, dass sie davon leben können. Bei den vielen anderen reicht es kaum für einen vollen Kühlschrank, selbst wenn Sie ein Buch in einen Verlag einbringen, sind die Verdienstmöglichkeiten eher spärlich. Bücher sollte man nicht unter dem Aspekt schreiben, dass man damit einen Verdienst erzielen kann, das Schreiben selbst sollte die Befriedigung sein. Betrachten wir die Sache realistisch, gehen Sie in einer Großstadt in eine Bücherei, und stellen Sie sich vor, ob Ihr Buch dort gefunden, und gekauft wird. Im Selbstverlag ist das nicht nur nicht viel anders, nein, wenn Sie nicht alles selber machen, gehen Sie auch noch finanzielle Risiken ein. Im Selbstverlag ist das Risiko Geld zu verlieren ungleich höher. ich kenne Autoren, die haben jetzt 300 Bücher zuhause stehen, und noch kein einziges Verkauft. Wenn Sie ein Buch schreiben, und verlegen wollen, dann machen Sie alles selbst, die Versprechen derer die Sie beim Verlegen Ihres Buchs unterstützen, sind  groß, aber leider nicht das Geld wert, dass Sie dafür bezahlen. Bleibt als Fazit, Bücher schreiben muss man sich leisten können, heißt, es kann nur ein Hobby sein, ein Beruf wird es in den seltensten Fällen.   

Unsere Kriminalromane

Unsere Kriminalromane sind aus dem Leben gegriffen, und spiegeln in vielen Szenen das Zeitgeschehen wieder. Die Geschichten sind wahre Geschichten, die wir erweitern. Handlungsorte erhalten von uns keine Fantasienamen, sondern behalten ihren ursprünglichen Namen. Dieter Schulte, der Protagonist des Romas "Schatten der Vergangenheit", ist tatsächlich in Schweden als Offizier von einem Spionageschiff der DDR Marine geflohen. Die Dopingärzte aus der ehemaligen DDR haben ihr Unwesen genauso wie es beschrieben wird getrieben. Die beschriebenen Details aus dem Leben der Sportler  haben sich so abgespielt, einzig diese Namen wurden geändert. Die Morde sind der Phantasie der Autoren entsprungen. 

Harald Niemeyer aus dem Roman "Ferngesteuert" trieb unter anderem Namen tatsächlich sein Unwesen, wie vielen Frauen er tatsächlich Gewalt angetan hat, wurde nie geklärt, da es kaum Beweise gab. Harald Niemeyer hatte tatsächlich in seinem Institut eine Falle für Leichtgläubige aufgebaut, gefiel ihm eines seiner Opfer, war die Person verloren.

In dem Roman "Blutiges Eis" wird ein Schwarzgeldsystem herangezogen, dass es so geben könnte, vielleicht gibt es dieses System sogar. Klar ist aber, dass durch das mehrfache erstellen von Rechnungen teilweise über das Ausland, ein erheblicher Steuerschaden für den Staat entsteht, für die Nutznießer ist es ein gutes Geschäft. 

Jeder Roman hat also einen wahren Kern, auch die nächsten Romane werden in diesem Stil geschrieben.    

  Drehbüchern

Neben den Büchern an denen wir arbeiten, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf das erstellen von Drehbüchern. Unser erstes Drehbuch, "Tödliche Schatten", steht kurz vor dem Abschluss, und ist sehr gelungen. Mal sehen, wie die den Regiseure die filmische Umsetzung gelingt.